Mittel-, Realschule oder Gynasium?

Von berufsorientierten Wegen bis hin zum Studium – Informationsabend


 Beim Informationsabend am Donnerstag an der Grundschule Miltach zum Thema „Schullaufbahnen“ erhielten die Eltern der Viertklässler eine gute Hilfestellung zu der kommenden Entscheidung, welche Schulart für ihr Kind die richtige sei.

Die Referenten der weiterführenden Schulen aus Bad Kötzting stellten das Profil ihrer Schule, so der Mittelschule, Realschule und des Gymnasiums, vor sowie die Abschlüsse und die Anschlussmöglichkeiten für ein Studium. „Die Eltern sollen gemeinsam mit dem Kind den richtigen Bildungsweg wählen, bei dem es nicht unterfordert, aber auch nicht überfordert ist“, gab Beratungslehrer Josef Riepl zu bedenken.

...Konrektorin Margot Vogl freute sich über das große Interesse der Eltern. Besonderer Gruß galt den Referenten des Abends mit Ina Krause (Beratungslehrerin an der Staatlichen Realschule Bad Kötzting), Michael Aumann (Schulleiter der Mittelschule Bad Kötzting) und Oberstudiendirektor Günther Roith (Benedikt-Stattler-Gymnasium), die jeweils das Profil ihrer Schulart, die Übertrittsvoraussetzungen und Ausbildungsmöglichkeiten vorstellten, sowie dem Beratungslehrer Josef Riepl (Volksschule Michelsneukirchen) und der Konrektorin Sabine Hammer von der Realschule Bad Kötzting. „Die Entscheidung, welche Schule das Kind besuchen soll, ist für die Eltern nicht leicht. Die heutige Veranstaltung soll beitragen, die richtige Schulart für das Kind zu finden“, so Konrektorin Margot Vogl. Sie riet den Eltern, die Zeit zu nutzen und mit dem Klassenlehrer über die passende Schulart zu sprechen.

Beratungslehrer Josef Riepl verwies auf die Zwischeninformationen über den Leistungsstand, die die Viertklässler im Januar erhalten. Im Übertrittszeugnis, das alle Viertklässler Anfang Mai erhalten, werde auch das Sozial- und Arbeitsverhalten des Kindes beschrieben, es enthält die Jahresfortgangsnoten, die Durchschnittsnote und die Empfehlung, für welche Schulart das Kind geeignet ist. Es ist auch möglich, dass Schüler mit entsprechenden Noten noch in der 5. Klasse übertreten. „Für die Eignungsfeststellung gibt es kein Patentrezept. Diejenige Schule ist geeignet, deren Anforderungsprofil am besten zum Schüler passt“, so Riepl.

„Schafft das Kind nicht den Sprung an das Gymnasium oder die Realschule oder tauchen im Alltag eines Schülers an der Realschule oder am Gymnasium große Schwächen auf, dann könnte die Mittelschule interessant werden“, so Rektor Michael Aumann. Er zeigte auf, welche beruflichen Aussichten sich für „seine“ Schüler stellen. Größtenteils gehen die Schüler in die Berufsausbildung, andere, mit erfolgreichem Abschluss der M 10, an die Fachoberschule. Empfohlen wird auch der Weg nach einer Berufsausbildung zur Berufsoberschule (BOS).

Beratungslehrerin Ina Krause sieht das Wichtigste darin, einen motivierten, interessierten Schüler aus der 4. Klasse in der für ihn „richtigen“ Schule zu wissen. Das Schulsystem ist durchlässig und ermöglicht gegebenenfalls entsprechend der Leistung einen Wechsel. Krause stellte das schulische Profil der Realschule in Bad Kötzting dar mit den drei Wahlpflichtfächergruppen technisch, wirtschaftlich oder sprachlich und die Möglichkeiten der weiteren schulischen Bildung.

Günther Roith stellte die gymnasiale Schullaufbahn in Bad Kötzting vor. „Ist Ihr Kind geeignet, dann schicken Sie es an das Gymnasium. Es hat den hochwertigsten Schulabschluss in der Zeit von acht Jahren; etwa 75 Prozent kommen zum Abitur.“ Seit dem Vorjahr bestehen am Benedikt-Stattler-Gymnasium drei Ausbildungsrichtungen: das sprachliche (Englisch, Latein, Französisch), das naturwissenschaftlich-technologische (Chemie, Physik, Informatik) und nun neu das sozialwissenschaftliche Gymnasium (mit nur zwei Fremdsprachen).


 

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