„Der Weg nach oben ist of­fen“

Infor­ma­ti­ons­abend an der Mit­tel­schu­le – Er­höh­tes An­for­de­rungs­ni­veau beim M-Zug




Die Mittelschüler werden ganz gezielt auf die Anforderungen des späteren Berufslebens vorbereitet. Doch auch der zweite Bildungsweg über die Fachober- und Fachhochschule bis hin zur Universität steht ihnen offen: Diese Kernaussage trafen Konrektor Erwin Molzan und Lehrer Michael Kagermeier beim Informationsabend zum Übertritt an die Mittelschule Bad Kötzting. Eine entsprechende Motivation und Lernbereitschaft seien dafür allerdings erforderlich.

Schon 145 Anmeldungen

Konrektor Erwin Molzan konnte zu dem Informationsabend am Donnerstag zahlreiche Eltern begrüßen. Das Interesse an der örtlichen Mittelschule sei groß, es seien bereits bis jetzt 145 Anmeldungen eingegangen, so der Sprecher. In seinen Ausführungen über die Vorzüge einer Mittelschule und den Übertritt an die Mittelschule Bad Kötzting bediente sich der stellvertretende Schulleiter einer PowerPoint-Präsentation. Molzan zitierte eingangs eine Feststellung von Landrat Franz Löffler anlässlich der Ehrung der besten Mittelschüler im Landkreis: „Gerade Mittelschüler sind das Rückgrat der boomenden Wirtschaft im Landkreis Cham. Die Mittelschule ist nicht nur Qualitätsschule, sondern ein unverzichtbarer Leistungsträger. Sie bildet die Nachwuchskräfte aus, die ganz gezielt auf die Anforderungen des Berufslebens vorbereitet werden.“Molzan führte aus, dass die Mittelschule die Schüler stark mache für den Beruf und zwar durch berufsorientierte Fächer wie Technik, Wirtschaft und Soziales, aber auch durch intensive Zusammenarbeit mit der Berufsschule, mit der lokalen Wirtschaft, mit der Arbeitsagentur und durch Betriebspraktika. Zudem würden Berufsorientierungsprojekte und Betriebserkundigungen durchgeführt.Die Lehrer an der Mittelschule seien konkrete Bezugspersonen. Sie vermittelten über fachliche Kompetenzen hinaus Leistungsbereitschaft, Disziplin, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit. Jeder ihrer Lehrer sage: „Das ist meine Klasse“. Das Erreichen der aufgezeigten Ziele erfordere professionelles Arbeiten. Und weil die Mittelschullehrer Profis sind, könnten sie auch professionell arbeiten als Fachkräfte. Die Mittelschule sei bemüht, kleinere Klassen zu bilden, um damit mehr zu fördern.


Drei Ziele möglich

An der Karl-Peter-Obermeier-Mittelschule können mit dem Hauptschulabschluss, dem qualifizierten Abschluss und mit der mittleren Reise drei Ziele erreicht werden. „Der Weg nach oben ist offen“, so Molzan. Eine Berufsorientierung erfolge auch im Wahlfach ONC. Darunter fallen das Programmieren von Dreh- und Fräsmaschine und die automatische Herstellung von Werkstücken. Auch dazu gewährte der Vortragende Einblicke in das Schulleben in diesem Bereich. Zur Vorbereitung im technischen Bereich gehören Entwurf, Planung und Herstellung von CAD-Programmen, das Kennenlernen von Werkzeugen und Maschinen sowie das Erlernen von Planungsstrukturen. Die Mittelschule sei für Schüler mit sozialen, fachlichen und persönlichen Fähigkeiten. Die Mittelschule sei der beste Weg für praktisch veranlagte Schüler.Die Schule sei aber auch voll digitalisiert und die Schüler lernten beispielsweise, Präsentationen herzustellen. Die Mittelschule in Bad Kötzting sei aber auch eine Integrationsschule. Man habe mehrere ausländische Schüler. Aber auch Inklusion sei an der örtlichen Mittelschule kein Fremdwort. Es seien auch Behinderte an der Schule. Die Mittelschule betreibe aber auch mit der Sozialpädagogin Christine Schmidt eine wertvolle Jugendsozialarbeit. Konrektor Molzan sprach auch die offene Ganztagsschule (OGS) an.Die Leiterin der OGS, Luise Fischer, die seit 2009 an der Offenen Ganztagsschule ist, gab einen Abriss über die OGS. Diese biete neben dem Mittagessen eine betreute Freizeit und eine Hausaufgabenbetreuung an.


Der Weg in den M-Zug

Mittelschullehrer Michael Kagermeier referierte anschließend über das Thema „Der Weg in den M-Zug“. Der Eintritt in den M-Zug erfolge in der Regel in der 7. Klasse. Es sei aber auch noch der spätere Eintritt in den M-Zug möglich, beispielsweise, wenn ein Schüler ein „Spätzünder“ ist. Kagermeier nannte den erforderlichen Notendurchschnitt, der aus dem Zwischenzeugnis hervorgehe. Die M-Zugschüler erwarte ein erhöhtes Anforderungsniveau. Vorausgesetzt werden Motivation und eine erhöhte Lernbereitschaft, die unbedingt erforderlich sei.Nach dem Abschluss des M-Zuges mit der mittleren Reife erfolge entweder der Eintritt ins Berufsleben oder man entscheidet sich für einen Übertritt an die Fachoberschule und danach für den Besuch der Fachhochschule, wobei dem Betreffenden auch ein Studium an der Universität offen stehe.Anmeldeschluss für den M-Zug ist der 1. März. Das Zwischenzeugnis muss bei der Anmeldung vorgelegt werden.


 

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