„Schul­lei­tung ist kei­ne One-Man-Show“

Amts­ein­füh­rung: Mit­tel­schu­le be­grüßt neu­en Rek­tor samt Stell­ver­tre­ter



Zurück in der Heimat: Mario Kleinert übernimmt das Amt des Schulleiters an der Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule und kehrt somit wieder in den Bayerischen Wald zurück. Am Montag hat die offizielle Amtseinführung samt Feierstunde stattgefunden. Sein neuer Stellvertreter ist Marco Kerscher. 

Zur Amtseinführung kam Schulamtsdirektor Karl Utz auf den Bad Kötztinger Schulhügel. Wie er in seiner Rede klarstellte, zeichne sich der neue Mittelschulleiter durch Ideenreichtum, Tatkraft, Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen aus. „Ich bin mir sicher, hier ist die richtige Person am richtigen Ort“, sagte er. Er wünschte dem 44-jährigen Familienvater, mit Wohnsitz in Bad Kötzting, alles Gute für die neuen Herausforderungen.
„Wir sind zwei gleichberechtigte Partner“

Schulverbandsvorsitzender Stefan Baumgartner freut sich „auf Ruhe und Kontinuität“, welche mit den beiden jungen Führungskräften an der Schule einkehren werden. Als Sachaufwandsträger sicherte er Kleinert und seinem Stellvertreter ein offenes Ohr in finanziellen Belangen zu: „Kommen Sie auf mich zu. Denn wichtig ist, dass es den Kindern hier gut geht.“Mario Kleinert ließ in seiner Rede durchblicken, dass er auf eine offene, ehrliche Kommunikation Wert legt. „Schulleitung ist keine One-Man-Show“, sagte er zudem und erklärte seinen 40-jährigen Stellvertreter Marco Kerscher zum „gleichberechtigten Partner“.„Ich freue mich, dass ich hier gelandet bin“, machte Kleinert ebenso deutlich. Bei einer Besichtigung des Gebäudes habe er nur Positives feststellen können – „die Bedingungen passen“, bekräftigte er.Auf die Schüler der Mittelschule, die ab dem heutigen Tag wieder vor Ort sind, freue er sich: „Mein Ziel ist es, dass die Kinder hierherkommen, ohne Angst vor Fehlern haben zu müssen.“
Wann Engagement selbstverständlich wird

Auch der neue Konrektor wandte sich bei der Feierstunde mit den Bürgermeistern aus dem Altlandkreis an seine neuen Kollegen. Da der gebürtige Neukirchner oftmals mit dem Rad zur Schule fährt, verglich er die Schulfamilie mit einem Drahtesel. Sein Credo: Alle Zubehörteile – egal, ob Bremse, Schaltung oder kleine Schrauben – sind gleich wichtig. Kerscher ist ein gleichwertiges Miteinander von Schulleitung, Lehrern und Schülern wichtig. „Wenn wir alle gerne hierherkommen, ist Schule ein kleiner Ort von Heimat, an dem Engagement zur Selbstverständlichkeit wird“, sagte er.Auch Bürgermeister Markus Hofmann wünschte den neuen Pädagogen alles Gute und freute sich über das junge Kollegium an der Mittelschule: „Jetzt kann wieder Kontinuität auf dem Schulhügel einkehren.“


 Aus der Bad Kötztinger Zeitung vom 11. September 2018

 

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